Ausstellungen

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»Champagner – spritzig, perlend, prickelnd«
»champagne – effervescent, pétillant, mousseux«

26. April – 16. September 2018

»Champagner ist magisch« und wir verbinden ihn mit Feiern, Luxus, Glamour und Siegesrausch. Der Wein hingegen, der den Champagner erst ermöglicht, ist in der Öffentlichkeit kaum präsent. Die Ausstellung im Kulturzentrum Sinsteden des Rhein-Kreises Neuss möchte die französische Weinbau-Region der Champagne mit ihrem landwirtschaftlichen Erzeugnis, dem Champagner, vorstellen. Hier wurde weltweit zum ersten Mal Schaumwein in großen Mengen produziert und deutsche Auswanderer waren zu Beginn des 19. Jahrhunderts an der Entwicklung maßgeblich beteiligt. Die Namen Deutz, Heidsieck, Krug oder Mumm, die große Champagnerhäuser heute noch tragen, weisen auf ihre Gründer hin. Diese Familien spiegeln zudem die deutsch-französische Geschichte auf einzigartige Weise. Drei Rebsorten bestimmen hier den Weinbau, es ist der Chardonnay, der Pinot Noir und der Pinot Meunier. Dabei gibt die Beschaffenheit des Bodens die Wahl der Rebstöcke vor. Nach der Lese der Trauben und ihrer Verarbeitung lagern die Champagner Flaschen bis zu ihrer Reife in unterirdischen Kreidestollen, den »crayeuses«. 2015 ist die Champagne mit ihrem besonderen ‚Terroir‘ und der Champagner zum Weltkulturerbe erklärt worden. Die Ausstellung gibt Besuchern an Hand von Gemälden, Fotos, Filmen und Exponaten einen interessanten Einblick in die Welt des Weinbaus in der Champagne und seines ‚regionalen Produktes‘, dem Champagner.

Zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiges Katalogbuch deutsch – französisch mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Zu den Publikationen >

Begleitprogramm zur Ausstellung: Flyer Champagne >


Die Verbindung zwischen Kunst und Landwirtschaft

Manchmal gibt es eine Verbindung zwischen Kunst und Landwirtschaft und Künstler suchen die Gegenüberstellung. Abraham David Christian, der in seiner Ausstellung ‚Nebraska‘, ungegenständliche Zeichnungen auswählte, stellte zwei landwirtschaftlichen Geräte mit in die Ausstellungsräume. Auch der Titel Nebraska ist eine Anspielung auf die Landschaft und Landwirtschaft in Sinsteden. Magdalena Jetelova hingegen interessierte die Zusammenarbeit mit RWE-Rheinbraun, die Verschiebungen des Tagebaus mit dem Abbruch und der Rekultivierung. Maria Lehen ließ ein landwirtschaftliches Produkt, den Kürbis in ihrem Atelier stehen und fotografierte seine Verfärbungen und Veränderungen. Michael Snoek fotografierte gemalte Symbole auf irischen Silageballen und Horst Wackerbarth setzte seine rote Couch in unterschiedlichste Landschaften. Zu den meisten Kunstausstellungen ist ein Katalogbuch erschienen.

Landwirtschaft

Neben den Kunstausstellungen werden Themen zur Landwirtschaft gezeigt, wie vom Korn zum Brot 1996, Kaltblutpferde in der Landwirtschaft 1997, die Geschichte der Baumwolle ,100% Cotton ‚Tiergesundheit im Spiegel der Geschichte und Rund um’s Wasser 1998, Der Bauer 1999‚ Tiere in Feld und Wald 2000, Mägde, Knechte und all sein Gesind und Salz – Produktion und Handel in der Ténéré 2001, Re-Start, die Rekultivierung nach dem Tagebau 2002, Pferdewelten 2004, Schwein gehabt 2005, und Land und Landwirtschaft in Äthiopien und im Jemen 2006 und 2007, Blues-Ausstellung 2008, Reiselust, Kutschen der Sammlung Peters 2009, Europäischer Naturfotograf des Jahres der GDT seit 2013, Maultiere – die vergessenen Helden 2015 und zur Kartoffel 2016. Besuchen Sie unsere Ausstellungen und schauen Sie sich unsere Termine an.


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