Blues Festival

Goin’ to my Hometown

Einmal im Jahr verwandelt sich mit großer Unterstützung von zwei Liebhabern der Bluesmusik und engagierten Kennern der Szene, Wilhelmine und Ulrich Weidenhaupt, die historische Hofanlage in einen Festivaltreff für Freunde der Blues- und Rockmusik. Das ständige Motto des Festivals „Goin‘ to my Hometown“ könnte treffender nicht sein, und zwar in mehrfacher Hinsicht: Es ist zum einen eine Referenz an den Autor des gleichlautenden „Ohrwurms“ aus den 70-iger Jahren, den legendären und unvergessenen irischen Bluesrocker Rory Gallagher, der viele seiner bekannten Musikstücke im benachbarten Pulheim aufnahm. „Goin’ to my Hometown“ signalisiert aber auch, dass sich die Menschen hier vor Ort treffen, um Top-Musiker und Bands live, hautnah und in persönlicher Atmosphäre erleben zu können.


Die Wurzeln des Blues – und der Landwirtschaft

Blues in einer alten Hofanlage, inmitten eines Landwirtschaftsmuseums – das stellt durchaus einen Bezug her zu den Wurzeln dieser Musik. Landmaschinen US-amerikanischer Firmen wie IHC und CASE, hierzulande bekannte Hersteller von Traktoren und Geräten, die im Landwirtschaftsmuseum zu bewundern sind, lieferten auch Baumwollerntemaschinen in den tiefen Süden der USA, wo die Bluesmusik bekanntlich ihren Anfang nahm. Aufgrund der erfreulichen Resonanz und um die Wartezeit zwischen den Festivals ein wenig zu verkürzen, bietet das Kulturzentrum mit der Konzertreihe „Powerblues live“ zusätzlich 2-3 mal im Jahr weitere musikalische Highlights mit national und international bekannten Künstlern, sowie dem Blues Brunch am ersten August-Wochenende. Dieser ist Teil des Rheinischen Kultursommers.